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SUBLINGUALE
IMMUNTHERAPIE www.sublinguale-immuntherapie.eu |
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News
Allergietherapie bei Hausstaubmilbenallergie
Die bisher üblichen subkutan angewandten Allergen-Spritzen -
sog. spezifische Immuntherapie (SIT) - wird heute durch die oral
anwendbare SLIT (sublinguale spezifische Immuntherapie) ergänzt.
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Quelle:
MEDLINE Abstract
J Allergy Clin Immunol.
2011 Feb 17. [Epub ahead of print]
Pollenallergie - Baumpollen und Gräserpollen
Allergietherapie mit Hilfe der sublingualen Immuntherapie
SLIT.
mehr
Quelle: MEDLINE Abstract
Fachblatt J Biol Regul Homeost Agents. 2011 Jan-Mar;25(1): 1-6.
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Informationen zum Thema
Allergie und
Allergietherapie - Schwerpunkt sublinguale
Immuntherapie mit Hilfe von oral anzuwendenden Tabletten (SLIT),
die
Allergene weit verbreiteter Gräser-Pollen enthalten:
Seit Jahrzehnten werden
Allergien – besonders häufig
Gräser- und
Baumpollen-Allergien (Pollen-Allergien
machen nach Meinung der Experten etwa 80% aller Allergien aus) – mit Hilfe
der subkutan anzuwendende
spezifischen Immuntherapie (SIT bzw. SCIT) behandelt. Eine gute
Wirkung wurde nicht nur bei Pollenallergien beobachtet, sondern auch bei
Tierhaarallergie - insbesondere
Hundehaar- und
Katzenhaarallergien. Im Fall der ebenfalls weit verbreiteten
Insektengift-Allergie (u.a.
Wespen- und
Bienengiftallergien) konnte sich die spezifische Immuntherapie sogar
in vielen Fällen als lebensrettend erweisen. Bei Risikopatienten
werden stationär durchzuführende
Schnell-Hyposensibilisierungen empfohlen.
Im
Fall einer
Hausstaubmilbenallergie versagen die verfügbaren physikalischen und
chemischen
Schutzmaßnahmen. Eine
spezifische Immuntherapie ist bei starken allergischen Beschwerden der
einzige gangbare Ausweg aus dieser unbefriedigenden Situation. Die Erfolge
dieser Behandlung wurden in zahllosen wissenschaftlichen
Studien eindeutig belegt. Selbst die WHO (Weltgesundheitsbehörde)
beurteilt die spezifische Immuntherapie positiv, da sie als einzige
verfügbare
Behandlungsmöglichkeit an den immunologischen Ursachen der
Allergie ansetzt und so in den weiteren natürlichen Verlauf der
Krankheit eingreift.
Doch
die subkutan anzuwendende spezifische Immuntherapie (SCIT) hat leider
einige
gravierende Nachteile (u.a. großer erforderlicher Zeitaufwand, zu
geringe Zahl ärztlicher Allergie-Experten und schließlich das Risiko
bedrohlicher Therapie-Zwischenfälle), so dass nur ein kleiner Teil
der für die Therapie in Frage kommenden
Allergiker (geschätzt 10%) tatsächlich in den Genuß dieser
grundsätzlich sinnvollen Therapie kommt. Die Mehrzahl der Allergiker –
darunter viele Patienten, die sich einfach nur vor Spritzen fürchten oder
den Zeitaufwand scheuen – wurden bisher nur symptomatisch behandelt
(beispielsweise mit den oft müde machenden Antihistaminika, die die
fahrfähigkeit beeinträchtigen können) und riskierten so, dass sich im
späteren Leben im Zuge des sog. „Etagenwechsels“
aus dem anfänglich lediglich lästigen
Heuschnupfen ein bedrohliches
allergisches Asthma entwickelt (nach Expertenmeinung
droht diese gefährliche Spätwirkung einer Allergie bis zu 30%
der nicht optimal behandelten Allergiker).
Insbesondere für
diese bisher nicht, oder nicht ausreichend
therapierten Patienten wurden die sog. "Grastabletten"
entwickelt, die die Allergene der wichtigsten pollenproduzierenden Gräser
enthalten.
Da diese Tabletten oral angewendet
werden (sublinguale spezifische Immuntherapie= SLIT) kann die Therapie
nach Einstellung bei einem behandelnden Allergologen von den
Patienten in eigener Regie zu Hause durchgeführt werden.
Eine sublinguale
spezifische Immuntherapie (SLIT)
speziell mit den „Grastabletten“
– die mittlerweile von mehreren Pharmaunternehmen angeboten, bzw.
entwickelt werden – hat sich in ersten Studien als wirksam, gut
verträglich und sicher erwiesen. Dies gilt für Erwachsene, Heranwachsende
und auch Kinder. Besonders Kinder ziehen diese Tabletten natürlich den
bisher üblichen „Allergie-Spritzen“
vor. Experten rechnen damit, dass es schon bald
auch für andere weit verbreitete Allergien Allergen-Tabletten oder
-Tropfen geben wird, die die von vielen Allergikern als sehr lästig
empfundenen Allergie-Spritzen möglicherweise ganz überflüssig machen
werden.
Die derzeit vorliegenden Erkenntnisse zur Wirkung der spezifischen Immuntherapie stammen in erster Linie aus wissenschaftlichen Studien, die von einigen wenigen Pharmafirmen initiiert wurden. Diese Unternehmen haben sich auf die Behandlung von Allergien spezialisiert und konnten so im Lauf von Jahrzenten ein hohes Maß an Fachkompetenz entwickeln. Da bisher keine wissenschaftlichen Studien vorliegen, die die Wirkung unterschiedliche anzuwendender Medikamente direkt miteinander vergleichen, kann die Frage der "optimalen" Allergie-Therapie derzeit nicht abschließend beantwortet werden. Es ist aber eher wahrscheinlich, dass alle Medikamente die die für die Entwicklung der Allergien direkt verantwortlichen spezifischen Allergene in ausreichender und genormter Menge enthalten, für eine effektive Allergie-Behandlung geeignet sind.
Bisher unterscheiden sich die für die sublinguale Therapie verfügbaren Allergen-Tabletten durch die ärztlich empfohlene Anwendungsdauer. Die Tabletten, die diese bei den Betroffenen so beliebte Therapieform erstmalig möglich machten, sollen ganzjährig - also auch außerhalb der Pollensaison - eingenommen werden. Eine zweite, von einem anderen Pharma-Unternehmen entwickelte und angebotene, "Grastablette" soll hingegen nur im Zusammenhang mit der aktuellen Pollenbelastung eingenommen werden. Welches Therapieprinzip dem anderen überlegen ist, müssen die Allergologen letztendlich erst noch mit Hilfe von industrieunabhängig konzipierten Kopf-an-Kopf-Langzeitstudien herausfinden.
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ÄRZTE FÜR
TIERE e. V. verfolgt zwei grundsätzliche Ziele:
den politischen Tierschutz und die Förderung
tiergestützter Therapieformen.
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Mit
der neuen Website StARS (Stray
Animal Rights Society)
engagiert
sich Ärzte für Tiere e.V. für die bisher
schutzlosen Straßentiere
und fordert die umgehende Verabschiedung eines
europaweit geltenden Tierschutzgesetzes.
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Ein großer Teil der öffentlich zugänglichen
Informationen zu medizinischen Themen basiert auf
"schlechter Wissenschaft" und schadet Patienten und
Ärzten gleichermaßen. Auf der Website
www.badscience.net
finden Sie gut recherchierte Artikel (auf
englisch) beispielsweise zu Themen wie
Rückenschmerzen,
Pflanzen-Heilkunde,
Homöopathie
und
Akupunktur.
Die Cochrane Library ist eine elektronische Bibliothek, die man über das Internet benutzen kann. Sie enthält Aussagen über die Wirksamkeit medizinischer Behandlungsverfahren. Hier finden Sie unabhängige Informationen z.B. zur Wirksamkeit von Vitamin C bei einer Erkältung im Vergleich mit Echinacea.
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(deutsch)
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(englisch)
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